Fachhochschule Aachen Abteilung Jülich
Jülich
Auslober
Bau- & Liegenschaftsbetrieb NRW
Auszeichnung
2. Preis
Verfahren
Realisierungswettbewerb
2005
Die Fachhochschule Jülich beabsichtigte Ihren Standort zu erweitern und auszubauen.
Zu diesem Zweck sollen im Bereich des neuen Campus weitere Gebäude in Ergänzung zu den bereits vorhanden Bauwerken entstehen. Ziel ist für die Fachhochschule signifikante Freianlagen zu entwickeln, die den Campuskomplex rahmen. Kerngedanke der Arbeit ist eine zentrale signifikante Achse, die Studienmagistrale zu entwickeln, die sich von den Ausstellungsfeldern durch den Neubau bis hin zur angrenzenden Landschaft erstreckt.
An dieser Studienmagistrale sind alle wesentlichen Einrichtungen der Fachhochschule wie der Gerlingpavillon, Auditorium, Mensaterrassen, Erweiterungsbau, Parkplätze und Sportanlage angelagert. Zwischen dem Sportbereich und dem Studentenwohnen befindet sich eine extensive Grünfläche die durch den Aussichts- und Tribünenhügel dominiert wird.
An der Ringstrasse bilden die Ausstellungsfelder mit dem Gerlingpavillon den Auftakt in das Campusgelände. Diese Fläche wird durch schmale Wege durchzogen und gegliedert und kann für Präsentationszwecke genutzt werden. Sämtliche Wege führen auf die Magistrale die von der
Heinrich-Mußmann-Straße durch den Neubau bis hin zu den Parkplätzen führt. Begleitet wird diese Fußgängerachse durch eine niedrige Scheibe die an der Straßenseite dem Besucher visuell den Weg deutet bzw. den Auftakt der Fachhochschule Jülich bildet. Abgeschirmt hinter dieser Mauer liegen, von Bäumen überdacht, 50 Professoren- und Besucherparkplätze, die um 8 Behindertenparkplätze ergänzt sind.
Erschlossen werden die Stellplätze von der Haubourdinstrasse über die Heinrich-Mußmann-Strasse die auch weiterhin das Studentenwohnen anbindet. Der Gerlingpavillon erhält an der Zugangsseite eine Vorfläche und rückt somit näher an die Magistrale.